Anwalt junger Menschen

Jahresberichte

2005

Der Titel des vorliegenden Jahresberichtes 2005 „Jugendsozialarbeit – Anwalt junger Menschen“ verweist auf ein doppeltes Anliegen: Junge Menschen benötigen angesichts struktureller gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten Anwaltschaft und Solidarität im gesellschaftspolitischen Sinne, sie benötigen vor dem Hintergrund einer Gesetzgebung, die die Rechte junger Menschen einschränkt, jedoch ebenso Anwaltschaft und Solidarität im rechtlichen Sinne.
Junge Menschen, die weder den Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft gerecht werden, noch im Sinne der Verpflichtung zur (niedrig entlohnter) Arbeit trotz fehlender Arbeitsplätze funktionieren, werden im wirtschaftlichen und politischen Kalkül leicht vergessen, weil sie sich selbst nicht wirksam artikulieren können. Ihr Anrecht auf ein selbstbestimmtes Leben, auf gesellschaftliche Chancen sowie auf die Wahrung ihrer Menschenwürde läuft Gefahr, durch aktuelle sozialstaatliche Weichenstellungen ausgehöhlt zu werden. Die LAG KJS NRW tritt daher gegenüber den politischen und administrativen Entscheidern auf Ebene der Kommunen und des Landes für eine christliche Wertorientierung ein, bei denen die Interessen der Schwächeren und Benachteiligten im Vordergrund stehen.

Den Jahresbericht 2005 erhalten Sie im Anhang.

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