An der Förderung benachteiligter junger Menschen darf nicht gespart werden

Mit den in der vergangenen Woche vorgelegten Sparvorschlägen belastet die Bundesregierung vor allem die Schwachen in unserer Gesellschaft: Mit 30,3 Mrd. Euro sollen gerade die Personen zur Sanierung der Staatsfinanzen beitragen, die am stärksten auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Allein Kürzungen und Veränderungen bei den arbeitsmarktbezogenen Leistungen sollen ein Sparvolumen von 29,5 Mrd. Euro erbringen. Die in dem Eckpunktepapier genannte Überprüfung, bessere Abstimmung und Bündelung der verschiedenen Programme und Förderinstrumente für junge Menschen zur Eingliederung in Ausbildung und Arbeit ist aus Sicht der LAG KJS NRW sinnvoll und seit Langem überfällig - diese Überlegungen jedoch im Rahmen einer massiven Spardiskussion anzustellen lässt erwarten, dass auch in diesem Bereich vor allem gespart statt sinnvoll weiterentwickelt werden soll.
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