Die LAG KJS NRW richtet ihren Blick insbesondere auf junge Menschen, deren gesellschaftliche Integration aufgrund von
erschwert ist und nutzt für die Bearbeitung der Fragestellungen in diesem Zusammenhang den Lebenslagenansatz. Dieser wird vor allem in der soziologischen Armutsforschung verwendet und bildet u. a. die Grundlage für die aktuelle Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Landes- und Bundesregierung. Der Ansatz erfasst sowohl mehrere gesellschaftliche Ebenen (z. B. Verteilungspolitik, Arbeitsmarkt, Sozialraum), als auch mehrere für die Lebenslagen relevante individuelle Dimensionen (z. B. Einkommen, Bildung, Wohnsituation) und verdichtet zu Clustern.
Im Gegensatz zu einer klassischen auf Träger und deren Angebotsstrukturen bezogenen Sichtweise des Lobbyings erschließen sich hier die Lebens- und Erfahrungswelten der jungen Menschen im Sinne einer anwaltschaftlichen politischen Arbeit.
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