Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG KJS NRW) ist die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Träger und Einrichtungen im Handlungsfeld Jugendsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen.
Ziel der LAG KJS NRW ist die gesellschaftliche Integration junger Menschen im Sinne des Zugangs zu allen für die Entwicklung der Persönlichkeit erforderlichen Lebensbereichen.
Die LAG KJS NRW beschreibt, welche jungen Menschen von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind und benennt die gesellschaftlichen Ursachen für deren Ausgrenzung. Sie zeigt auf, welche Strukturen geändert werden müssen, um allen jungen Menschen eine gesellschaftliche Teilhabe und Integration zu ermöglichen. Die LAG KJS NRW stößt Diskussionen an, greift auf Fachexpertisen zurück und ermöglicht fachlichen Austausch. Sie bezieht Position, tritt anwaltlich für die Interessen aller jungen Menschen ein und gestaltet Politik aktiv mit.
Die LAG KJS NRW richtet ihren Blick insbesondere auf junge Menschen, deren gesellschaftliche Integration aufgrund von unzureichender Bildungsbeteiligung, Erwerbsbeteiligung und Integration nach Zuwanderung, unsicherem oder fehlendem Aufenthaltsstatus, Straffälligkeit, seelischen Erkrankungen, Abhängigkeiten, Überschuldung oder Wohnungslosigkeit erschwert ist.
Zentrale Aktivitäten der LAG KJS NRW sind die anwaltschaftliche Arbeit für diese jungen Menschen insbesondere in Bezug auf die politischen und administrativen Entscheidungsträger in Nordrhein-Westfalen durch Erarbeitung von Dokumentationen, Stellungnahmen und Positionen und die Mitwirkung bei der Gestaltung von Förderprogrammen, der fachliche Austausch in den jeweiligen lebenslagenbezogenen Netzwerken sowie die Unterstützung der katholischen Träger der Jugendsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen durch die Erstellung von Fachinformationen und die Organisation von Trägeraustausch und Fortbildung.
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