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Bildung und Arbeit

Der Einstieg in das Berufs- und Arbeitsleben zählt zu den wichtigsten Veränderungen im Leben junger Menschen. Schon immer gab es sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche, die im Schul- und Berufsbildungssystem Schwierigkeiten hatten und deshalb besonderer Hilfen bedurften.

Trotz vielfältiger Hilfsangebote gelingt es vielen Jugendlichen, gerade solchen mit mehreren Vermittlungshemmnissen, nicht, Schule und Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit haben beispielsweise von den arbeitslos gemeldeten Jugendlichen unter 25 Jahren im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) zwei Drittel keinen Berufsabschluss, ein Viertel noch nicht einmal einen Schulabschluss.
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Aktuelle Informationen:
BMBF legt Studie zu Auswirkungen der Demografie-Entwicklung vor
Das BMBF hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen der sich abzeichnenden Bevölkerungsentwicklung auf die Strukturen der Berufsausbildung in drei unterschiedlichen Zeithorizonten untersucht.
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DQR soll Vergleichbarkeit von Qualifikationen ermöglichen
Ziel des "Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen" (DQR) ist es, eine angemessene Zuordnung von in Deutschland erworbenen Qualifikationen in der Europäischen Union zu erreichen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Mit dem DQR sollten die Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt verbessert werden.
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Image als Berufswahlkriterium
Der Ausbildungsmarkt wird in Zukunft von zwei Entwicklungen bestimmt werden: Die Zahl der Jugendlichen wird sinken, und die der Erwerbstätigen, die aus Altersgründen ausscheiden, wachsen. Die daraus resultierende Schere wird für die Betriebe zum Problem: Sie werden immer stärker um ausbildungsinteressierte Jugendliche konkurrieren müssen. Insbesondere für Berufe mit einem schlechten Image wird es in Zukunft besonders schwierig, Ausbildungsinteressierte zu finden. Der Beitrag des BIBB erforscht die Gründe und sucht nach Lösungen, um bislang unbeliebte Berufe attraktiver zu machen.
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Jugendliche ohne Berufsabschluss
Seit Jahren liegt der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss bei rund 15 %. Die Ursachen für die Ausbildungslosigkeit sind schlechte Bildungsvoraussetzungen und besondere Lebensumstände auf Seiten der Betroffenen, aber auch ein Fehlen einer ausreichenden Anzahl an vollqualifizierenden Ausbildungsplätze in den letzten Jahren. Ein neues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel: "Jugendliche ohne Berufsabschluss - Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung" - erstellt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - erläutert u.a. die Gründe, warum voll qualifizierende Ausbildungsplätze in viel zu geringem Ausmaß zur Verfügung gestellt werden.
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Positionspapier der BAG KJS zum Deutschen Qualifikationsrahmen
In ihrem aktuellen Positionspapier fordert die BAG KJS, über den Qualifikationsrahmen sicher zu stellen, dass die außerhalb des formalen Qualifikationssystems erworbenen Kompetenzen anerkannt werden. Auch oder gerade weil der Diskussionsvorschlag des DQR in seinem Einführungstext von der Beschreibung fachlicher und personaler Kompetenzen spricht, weist die BAG KJS auf die Notwendigkeit des Prinzips "wichtig ist, was jemand kann, und nicht, wo er es gelernt hat" hin.
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Geschlechtsbezogene Vorurteile beeinflussen die Bildungsergebnisse von Jungen und Mädchen
Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen nehmen im Laufe der Schulkarriere zu. Dies ist auch die Folge geschlechtsspezifischer Vorurteile. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie "Equally prepared for life? How 15 year-old boys and girls perform in school", die am Dienstag von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris veröffentlicht wurde. Der Bericht stützt sich auf Daten aus den PISA-Erhebungen und andern OECD-Studien.
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Jeder fünfte Ausbildungsabsolvent wird erst einmal arbeitslos
In den letzten 15 Jahren wurde im Schnitt fast jeder fünfte westdeutsche Absolvent nach der Ausbildung zunächst arbeitslos. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Krisenzeiten waren es bis zu 22 Prozent. Gut sechs von zehn westdeutschen Ausbildungsabsolventen wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Ein knappes Fünftel der Absolventen verließ zwar den Ausbildungsbetrieb, fand jedoch direkt im Anschluss eine andere Stelle.
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BIBB-Datenreport: Neues Standardwerk zur Berufsbildung
Der neue BIBB-Datenreport liefert umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland. Neben Fragen, in welchen Berufen die meisten Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden, wie sich berufliche Wünsche und das Bildungsverhalten von Jugendlichen darstellen, welche Bildungsangebote auch für Benachteiligte zur Verfügung stehen, sind "Ausbildungsbausteine" das Schwerpunktthema in diesem Jahr.
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Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Arbeit und Gesundheit NRW hat im Anschluss an den Sozialbericht 2007 einen Bericht zu prekären Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen herausgegeben, der sich auf die besonders gefährdete Gruppe der Kinder und Jugendlichen konzentriert und ihre Benachteiligungen und Einschränkungen in ihrer Komplexität dargestellt.
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Erste Tagungsdokumentation: Jugendarmut - Ursachen, Folgen, Konsequenzen

Die erste Dokumentation der Jugendarmutskonferenz, die im letzten Jahr von der BAG KJS durchgeführt wurde, liegt nur vor. Zu diesem Thema sind die Vorträge zusammengetragen worden und sollen in einer zweiten Dokumentation mit weiteren Fachbeiträgen im Verlauf dieses Jahres ausführlich ausgewertet werden.
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‘Berufswegeplanung ist Lebensplanung - Partnerschaft für eine kompetente Berufsorientierung von und mit Jugendlichen‘
Am 2. Februar 2009 verabschiedete der Pakt-Lenkungsausschuss das Papier "Berufswegeplanung ist Lebensplanung - Partnerschaft für eine kompetente Berufsorientierung von und mit Jugendlichen". Im Mittelpunkt der Berufswegeplanung steht die aktive Mitgestaltung der Jugendlichen an ihrem Lebens- und Berufsweg. Schulen, Arbeitsagenturen, Wirtschaft und Eltern sollen in dem Konzept als verantwortliche Kooperationspartner stärker verpflichtet und die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit als unverzichtbarer Bestandteil gestärkt werden.
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Anhörung zum 2. Nationalen Bildungsbericht (2008)
Experten waren sich anlässlich der Vorstellung des 2. Nationalen Bildungsberichts 2008 in der Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung einig, dass das Duale System nicht allen Jugendlichen eine Perspektive biete. Gleichzeitig seien Alternativen beruflicher Qualifizierung völlig unzureichend entwickelt. Zu den Problemfeldern gehöre darüber hinaus auch die Bildungslaufbahn von Migranten.
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Größte Langzeitstudie über Bildungsverläufe gestartet
BMBF eröffnete in Bamberg das Nationale Bildungspanel, in dem 150 Wissenschaftler 60.000 Bildungsbiografien untersuchen.
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Datenreport 2008: Ein Sozialbericht für Deutschland
Bericht liefert Überblick über die wichtigsten Lebensbereiche
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Sonderschule behindert Chancengleichheit
Kurzbericht des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)
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Empfehlungen für bessere Bildungserträge
OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland 2008
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Benachteiligte Jugendliche dürfen nicht aus dem ”Rahmen“ fallen!
Positionspapier der BAG KJS zu einem Deutschen Qualifikationsrahmen
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