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Kinder- und Jugend(hilfe)politik in Europa

Jugendsozialarbeit in Europa will die politische und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Jugendlichen auch auf europäischer Ebene fördert. Hierzu nutzt die EU jugend-, bildungs- und arbeitsmarktspezifischen Förderprogramme und bezieht lokale, regionale sowie Landes- und Bundesebene als Akteure in der Programmgestaltung und- umsetzung mit ein. Hier erhalten Sie Informationen zur Entwicklung der Kinder- und jugend(hilfe)politik in Europa.

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Aktuelle Informationen:
22.04.2010: Projektentwicklungswerkstatt für neue Antragsteller im Programm LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG
Kooperationsveranstaltung der G.I.B., des MAGS NRW und der Nationalen Agentur Bildung für Europa
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EU-Erhebung zu Minderheiten und Zuwanderern wirft neues Licht auf Ausmaß der Fremdenfeindlichkeit in der EU
Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat die Ergebnisse der ersten EU-weiten Erhebung zu den Erfahrungen von Zuwanderern und ethnischen Minderheiten mit Diskriminierung und rassistisch motivierten Straftaten veröffentlicht. Die Erhebung zeigt, dass Diskriminierung, Belästigung und rassistisch motivierte Gewalt weitaus verbreiteter sind, als amtliche Statistiken vermuten lassen. Die Ergebnisse zeigen weiters, dass unter Minderheiten und Zuwanderern Resignation herrscht und das Vertrauen in die Mechanismen des Opferschutzes häufig fehlt.
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Europäisches Jahr 2010: Mit neuem Mut gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat als Nationale Durchführungsstelle die Federführung für die Umsetzung des EJ 2010 in Deutschland. Alle gesellschaftlichen und politischen Akteure sind zur Zusammenarbeit aufgerufen, um Armutsrisiken zu vermeiden, soziale Integration zu verbessern und nachhaltige Wirkungen über das Jahr 2010 hinaus zu erreichen. Die Nationale Durchführungsstelle wird in den nächsten Monaten dazu aufrufen, Vorschläge für Projekte und Aktionen einzureichen, die die soziale Teilhabe fördern.
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Erster EU-Jugendbericht
Die Europäische Kommission hat für das kommende Jahrzehnt eine neue EU-Strategie für Jugendpolitik mit dem Titel "Strategie für die Jugend - Investitionen und Empowerment" verabschiedet. Diese trägt der Tatsache Rechnung, dass junge Menschen (1) gerade in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise zu den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören und (2) in unserer alternden Gesellschaft eine wertvolle Ressource darstellen. Die sowohl kurz- als auch langfristigen Maßnahmen der neuen bereichsübergreifenden Strategie erstrecken sich auf Politikbereiche, die für junge Menschen von zentraler Bedeutung sind, insbesondere auf Bildung, Beschäftigung, Kreativität und unternehmerische Initiative, soziale Integration, Gesundheit und Sport, Bürgerbeteiligung und Freiwilligentätigkeit.
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Trainingsseminar: Russische Sprache und Jugendhilfe in der Russischen Föderation
Vom 22. Mai bis 11. Juni 2009 bietet IJAB im Auftrag des BMFSFJ und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch Fachkräfte deutschen Fachkräften der Jugend- und Sozialarbeit an, in Nishnij Nowgorod Russisch zu lernen und Einblicke in Theorie und Praxis der russischen Jugend- und Gemeinwesenarbeit zu erhalten.
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JiVE. Jugendarbeit international – Vielfalt erleben!
JUGEND für Europa ruft gezielt Migrantenselbstorganisationen, Jugendmigrationsdienste und bereits anerkannte Träger des Europäischen Freiwilligendienstes zur Entwicklung von Projekten des Europäischen Freiwilligendienstes unter Beteiligung Jugendlicher mit Migrationshintergrund auf.
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Begegnung schafft Perspektiven - Empirische Einblicke in internationale Jugendbegegnungen
Internationale Jugendbegegnungen dienen der Überwindung von Vorurteilen zwischen den Ländern und der Entwicklung und Sicherung guter Nachbarschaften. Sie bereiten die Jugendlichen auf das Leben und die Arbeit im vereinten Europa und einer globalisierten Welt vor. Sie können aber auch Perspektiven schaffen und Lebensläufe beeinflussen. Das Deutsch-Französischen Jugendwerk und das Deutsch-Polnischen Jugendwerk haben eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben, die die Wirkung von internationalen Jugendbegegnungen untersuchen sollte. Die vorliegende Publikation richtet sich an wissenschaftlich interessiertes Fachpersonal, an Praktiker in der internationalen Jugendarbeit und Entscheider in Verwaltung und Politik. Neben der Darstellung der Ergebnisse und der komplexen Wirkungszusammenhängen zwischen verschiedensten Faktoren zeigt die Studie grundlegende Chancen und Perspektiven internationaler Jugendbegegnungen auf und schlägt Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung vor.
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Europaweites Klassifizierungssystem für Berufe entsteht
In den nächsten drei bis fünf Jahren soll ein einheitliches, europaweit geltendes System zur Klassifizierung von Fähigkeiten, Kompetenzen und Berufen entstehen. Für ESCO (European Skills, Competences an Occupations), so der Titel des Vorhabens der Europäischen Kommission, werden allein in diesem Jahr Kosten von rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt, die von der EU-Kommission getragen werden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion. Aus der Antwort der Bundesregierung geht weiter hervor, dass ESCO zunächst rund 5.000 Berufe zugeordnet werden sollen und damit die aktuelle Berufslandschaft in Deutschland "nicht annähernd" abgedeckt werden kann. Denn die erst in diesem Jahr eingeführte und vollständig neu entwickelte Klassifikation der Berufe 2010 führe eine Liste mit ungefähr 24.000 Berufsbenennungen, schreibt die Regierung.
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