14./15.03.2017: Der Anti-Bias Ansatz im Kontext von Flucht und Migration

Jugendhilfe

Obwohl Deutschland eigentlich schon seit langem als Migrationsgesellschaft verstanden werden müsste, werden Menschen mit Migrationsgeschichte weiterhin mit einer Vielzahl von Vorurteilen konfrontiert und auf verschiedensten Ebenen diskriminiert. Dabei hegen insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind, Hoffnung auf ein Leben in Würde und Frieden in Deutschland. Einseitige Darstellungen, wie sie beispielsweise in politischen, medialen und gesellschaftlichen Diskursen zu finden sind, müssen im Sinne einer vorurteilsreflektierten Pädagogik und Bildung als Schieflagen enttarnt und Gegenstrategien entwickelt werden. Die LAG Katholische Jugendsozialarbeit NRW lädt im Rahmen ihres Modellprojekts „Migrationssensible und Rassismuskritische Kompetenz in der Jugendsozialarbeit” Fachkräfte zu einer zweitägigen Fortbildung ein, in der der Anti-Bias-Ansatz und dessen Möglichkeiten für Reflexions- und Handlungsstrategien der Pädagogik, Bildung und gesellschaftlichen Gestaltung thematisiert und erprobt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie im Anhang.

Quelle: LAG KJS NRW

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